Zwischen Teeküche und Tough Talk
Von außen sieht es nach einem ganz normalen Seminartag aus. Fünfzehn junge Talente der OTG, einem Tochterunternehmen der Laurens Spethmann Holding AG, sitzen in einem Workshopraum der Hamburger Nordakademie. Doch drinnen wird kein PowerPoint gezeigt. Stattdessen: Masken. Geldsäcke. Szenenapplaus.
Willkommen beim Planspiel Haus des Geldes – und bei einer Personalentwicklungsmaßnahme der etwas anderen Art.
Der Plot: Teamgeist trifft unternehmerisches Denken
Das Ziel: unternehmerisches Denken und kommunikativen Mut fördern.
Die Methode: ein immersives Planspiel, angelehnt an die Netflix-Serie Haus des Geldes – allerdings mit Werten. Statt Bankraub wird hier Unternehmertum simuliert. Statt Fluchtwagen gibt’s Feedbackrunden. Und wer seine Rolle in der Story findet, erlebt plötzlich: Ich kann Verantwortung übernehmen. Ich darf laut denken. Ich darf führen.
Jetzt kommen die Scharlatane ins Spiel: Um den kommunikativen Mut zu fördern und die nötigen Skills dafür zu erlernen ist der Workshop Tough Talk das Mittel der Wahl. Geleitet wird der Workshop von Frank von Spee und Kerstin Pötting, zwei erfahrenen Theatermachenden und Coaches des Scharlatan – Theater für Veränderung. Die Teilnehmergruppe kennt die Scharlatane bereits – im März hatte man sich in einem 2,5-tägigen Training (Comfort Zone 2.0) kennengelernt. Jetzt folgt die zweite Staffel – inklusive Rückblenden, Rollentausch und einem neuen dramaturgischen Kniff.
Kapitel 2: Gesprächsführung unter Echtbedingungen
Tough Talk klingt nach Boxkampf, meint aber etwas deutlich Subtileres: Wie verhalte ich mich in Gesprächen, wenn es schwierig wird? Wenn mir jemand über den Mund fährt, wenn ein Pitch auf Ablehnung stößt oder ein Zielgespräch zur Gratwanderung wird?
Dazu kommen Seminarschauspieler*innen ins Spiel – Profis, die reale Gesprächssituationen simulieren, dabei präzise reagieren und das Team mit gezieltem Feedback konfrontieren. Das klingt nach Theater – und ist es auch. Aber eben mit klarem Businessnutzen. Denn wo sonst lässt sich ein heikles Meeting dreimal wiederholen, mit veränderter Haltung, Tonlage und Körpersprache?
»Das war genau das, was wir uns vorgestellt hatten«, so das Feedback von OTG-Ansprechpartner Georg Paulus.
Man merkt: Das Format funktioniert. Es erlaubt den jungen Führungskräften, spielerisch zu lernen und dabei realen Situationen souverän zu begegnen.
Die Dramaturgie dahinter: Haltung zeigen, Fehler feiern
Das Scharlatan-Team denkt Personalentwicklung wie Theaterinszenierung: mit Spannungsbogen, Fallhöhe und Aha-Momenten. Im März fand bereits der erste Akt statt: ein 2,5-tägiger Workshop unter dem Titel Laut & Mutig 2025. Der Name ist Programm: Ausstrahlung, Präsenz, Verhandlungsstärke und eine gesunde Streitkultur standen im Fokus – ebenso wie ein bewusster Umgang mit Fehlern.
Denn eines wurde im bisherigen Prozess deutlich: Viele Young Talents sind auf der Sachebene brillant, aber scheuen emotionale Positionierung. Doch wer führen will, muss sich zeigen. Auch mit Haltung. Auch mit Unsicherheit.
Fazit: Mehr Bühne fürs Business
Was OTG gemeinsam mit dem Scharlatan Theater wagt, ist mehr als ein Methodenmix. Es ist ein Perspektivwechsel. Hier wird Theater nicht als Aufführung, sondern als Werkzeug verstanden – für mutigeres Auftreten, klarere Kommunikation und echte Entwicklung.
Wer heute Talente fördern will, braucht keine neuen Tools, sondern neue Räume – innerlich wie äußerlich. Die Scharlatan Workshops haben genau das getan: Raum geöffnet – für Führung, für Fehler, für echtes Miteinander.
Haben Sie auch Interesse an dieser Methode? Dann rufen Sie uns an: 040/237103-0 oder schreiben uns eine email an: info@scharlatan.de
Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!
Fotocredit: ©Ljupco
