Vom Stillstand zum Schulterschluss

Eine besondere Sommertagung - Wie 170 Menschen durch Theater wieder zueinander fanden, und ein Unternehmen neue Energie entdeckte

»Und plötzlich singen 170 Menschen«

Es gibt sie, diese seltenen Momente im Unternehmensalltag, in denen ein ganzer Saal plötzlich nicht nur zuhört, sondern mitschwingt. In denen 170 Menschen nach Monaten der Umstrukturierung gemeinsam lachen, singen und wieder zu einer Gruppe werden.

Einen solchen Moment durfte das Scharlatan – Theater für Veränderung kürzlich gemeinsam mit der Firma JENEWEIN gestalten. Im Rahmen einer Sommertagung brachte ein Unternehmen über 170 Mitarbeitende an einem Ort zusammen – zum ersten Mal seit einer längeren Phase der Neuausrichtung. Der Rahmen: ein Format, das weit über das Übliche hinausging.

Schon der erste Tag endete mit neuer Energie: Das interaktive Trio von Scharlatan sorgte mit musikalischen Call-&-Response-Elementen, Warm-ups und feinem Witz für Leichtigkeit, ohne dabei den Blick fürs Wesentliche zu verlieren. Es wurde gesungen. Gelacht. Gelauscht. Ein Auftakt, der Themen öffnete, bevor sie besprochen wurden.

Am zweiten Tag dann der eigentliche Auftritt: ein pointierter Sketch, der das Unternehmen liebevoll seziert. Als charmant-chaotisches Maklerbetreuer-Duo spiegelten zwei Scharlatan-Darsteller die typischen Spannungsfelder nach einer Restrukturierung: zwischen alten Routinen und neuen Wegen, zwischen Pragmatismus und Purpose. Gespielt wurde mit Haltung, geschärftem Blick – und dem Mut zur Zuspitzung. Veränderung beginnt eben oft mit einem Lachen – und bleibt, wenn sie klug erzählt wird.

Der emotionale Schlusspunkt: ein eigens komponierter Song, live performt – und gemeinsam gesungen. Ein Moment, der nicht im Applaus endete, sondern in einem neuen Miteinander.

»Dass 170 Leute nicht nur von Herzen lachen, sondern voller Inbrunst mitsingen – das ist eine große Leistung. Und sie hat mit Sicherheit viel bewirkt«, schreibt JENEWEIN später auf LinkedIn.

Man kann Prozesse zwar nicht mit Theaterstücken ersetzen. Aber man kann sie mit Theater beginnen lassen, begleiten und in Bewegung bringen. Oder wieder mit Sinn füllen. Wenn Beteiligung auf Inszenierung trifft, entsteht Resonanz. Und die war an diesen zwei Tagen deutlich hörbar.

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Foto: © Martin Stollberg