Im Herbst 2025 wurde die Bühne bereits zur Denksporthalle (»Fokus-Tag: Szenarioplanung – Angebotsentwicklung in unsicheren Zukünften«). Jetzt legt PepKo Perspektiv-Kontor Hamburg gGmbH nach. Diesmal geht es um Innovationsmanagement – und um eine Frage, die in vielen Organisationen hartnäckig wiederkehrt, aber selten konsequent bearbeitet wird: Wie entstehen Ideen, die wirklich tragen? Und wie führt man Kreativität so, dass sie im Alltag nicht verdampft?
Am 15.–16. April 2026 wurde das ganz praktisch beantwortet: in einem 1,5-tägigen Praxisworkshop für 25 Führungskräfte – mit einem klaren Ziel: Führungskräfte stärken, damit sie gemeinsam mit ihren Teams strategische Angebote entwickeln, die den Bedarf ihrer Teilnehmenden präzise treffen und sich mit innovativen Ideen positiv vom Wettbewerb abheben.
Geballtes Know-how: Scharlatan x Friederbarth
Bei diesem Thema kam die Kooperation mit Friederbarth wie gerufen. Scharlatan und Friederbarth haben schon so einiges zusammen auf die Beine gestellt. Diesmal als Premiere: ein Workshop-Design, das Methodenkompetenz und kreativen Mut konsequent zusammendenkt. Die Aufgabenteilung erwies sich als punktgenau: Methoden kennenlernen und anwenden (Friederbarth) trifft auf Blockaden lösen und kreatives Denken fördern (Scharlatan) – mit angewandter Improvisation.
So entsteht eine Kombination aus Struktur und Spielraum: Ideenentwicklung bekommt ein klares Gerüst – und Teams erleben gleichzeitig, wie aus ersten, unfertigen Gedanken anschlussfähige Ansätze werden. Beiträge dürfen im Rohzustand auftauchen, werden aufgenommen, weitergebaut und verdichtet. Genau dort wird Kreativität führbar.
Improvisation als Turbo für Co-Kreation
Und dann kommt der Teil, den man nicht aus einem Buch lernt: angewandte Improvisation. Sie unterbricht Denkreflexe, macht Fehlerfreundlichkeit praktisch, trainiert „Yes, and …“ als Teamprinzip. Mut zum Risiko, Assoziation, Interaktion, Anschlussfähigkeit – kurz: Voraussetzungen, ohne die Kreativmethoden im Alltag gern verpuffen. Hier wird spürbar, wie Führung Kreativität fördert oder hemmt.
Methoden, die im Alltag funktionieren
Geleitet wurde der Workshop von Frank von Spee und Mareen Mallon. Im methodischen Teil ging es um Werkzeuge, die im Arbeitsalltag tragen: das richtige Problem treffen, bessere Ideensammlung, Produktweiterentwicklung, Perspektivwechsel – und der Schritt von „vielen Ideen“ zu „guten Lösungen“. Dazu prototypisches Denken, damit Innovation früh Form annimmt und nicht erst am Ende auftaucht.
Bühne frei für den Transfer
Und auch der Rahmen passte wieder: Halle 1 im Scharlatan – Theater für Veränderung – viel Raum, Tageslicht, Technik, ein Setting, das Bewegung zulässt. Und genau darum geht es: Neues ausprobieren, gemeinsam sortieren, in den Alltag übersetzen.
Sie möchten auch die Innovationsfähigkeit im Team systematisch fördern? Dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns einfach an:
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